Vortrag “Abenteuer Ironman WM Hawaii”

Die Ironman Weltmeisterscahft auf Hawaii gilt für jeden Langdistanz Triathleten als sportlicher Höhepunkt und ist einer der härtesten Wettkämpfe weltweit. Der Österreicher Erwin Huss nahm dieses Jahr bereits zum vierten Mal an dieser außergewöhnlichen Weltmeisterschaft teil.


Seinen Weg von der Qualifikation über den Trainingsablauf bis hin zum Wettkampf erzählt er eindrucksvoll in seinem Vortrag.


26. November 2013

Einlass ab 19:00 Uhr


In der S1 Lounge der Shopping City Seiersberg



Ironman Weltmeisterschaften Hawaii 2013: Rennbericht

Hallo liebe Sponsoren und Triathlonfreunde!

Meine 4. WM Teilnahme ist wieder Geschichte. Ich habe zwar mein gestecktes Ziel nicht erreicht, bin aber unter diesen Umständen mit meiner Leistung mehr als zufrieden.
Hier mein kurzer Bricht zum Rennen.

Nachdem ich mich 3 Tage vor der Abreise nach Hawaii an der Achillessehne verletzt habe, war mein Fokus darauf gerichtet bis zum Wettkampf Schmerzfrei zu werden. Hab dabei alles Mögliche dafür unternommen und hab hier auf Hawaii aufs Lauftraining verzichten müssen.

Rennverlauf:
Das Schwimmen ist für mich perfekt verlaufen, bin mit 1:02:05 aus dem Wasser gestiegen, das war fast um 4 Minuten schneller als vor 2 Jahren hier und war damit drittbester Österreicher. Die ersten 500 Meter war es eine reine Schlägerei, einfach unglaublich was sich hier immer wieder abspielt. Danach fand ich gleich einen guten Rhythmus und spürte, dass ich 8 für mich) sehr schnell war.

Auch am Rad fühlte ich mich von Anfang an total wohl, die Beine waren sehr gut, Richtung Hawi zum Wendepunkt hatten wir sehr gute Windverhältnisse. bei ca km 110 ging es dann mit dem Gegenwind richtig los und die Sonne knallte erbarmungslos vom Himmel. Bei km 150 waren wir dann eine Gruppe von ca 10 Athleten, man merkte, dass es jetzt richtig hart wird, aber es wurde sehr fair gefahren. ich habe da sehr viel Führungsarbeit geleistet, hab mich dann auf die 2. Position zurück fallen lassen mit ca 7 Meter Abstand, auf einmal tauchte ein Marshall auf und zeigte mir die rote Karte:( ich sagte, das sind ja 7 Meter! er sagte, dass ich ruhig sein soll, sonst bekommst du noch eine!!! Das war sehr bitter, da ich wirklich sehr fair gefahren bin und viel Führungsarbeit geleistet hab…………ich kämpfte mich dann von Rang 36. beim Schwimmen auf dem 8. Platz nach vor. Es war mit 4 Stunden und 50 Minuten die schnellste Radzeit die ich hier gefahren bin (um 11 min schneller), und kam als fünftbester Österreicher in die Wechselzone. Dank meines Zeitfahranzuges in weiß von Skinfit, konnte ich die Sonne gut abblockend fuhr 180 km mit einem Schnitt von 37,3 km/h!!! Musste dann in der Wz in die Penalty Box 4 min Zeitstrafe absitzen:-((( dann noch 4 min wechseln, davon 1 min wegen der Kompressionsstutzen…..gesamt 8 min Wechselzeit:-(((

Dann kam ich zum Laufen! Ich musste hier durch meine Verletzung etwas umdisponieren, musste nämlich mit Kompressionsstutzen und anderen Schuhen den Marathon laufen. Beides war ich nicht gewohnt, fand aber trotzdem gleich einen guten Laufschritt.
Die ersten 10 km war ich komplett schmerzfrei (aber schon mit Schmerzmittel), danach bekam ich beim bergauf Laufen schon leichte schmerzen, dachte mir noch nichts dabei und konzentrierte mich bei dieser Hitze auf die Nahrungsaufnahme. Dann bei ca km 15 verspürte ich einen richtigen Brenner in meiner Achillessehne, musste das laufen sofort abbrechen und ging mit schnellen Schritt weiter. Ich dachte mir, dass wird jetzt ein schöner Wandertag, noch 27 km…..es war endlos!!! Nach 3km Fußmarsch probierte ich es wieder mit dem Laufen, konnte mich dann humpelnd, nur über den linken Fuß und den rechten nur beigestellt ein wenig schneller fort bewegen. So ging es dann weiter, 2km laufen, dann wieder 1km gehen:((( und so schleppte ich mich ins Ziel. Es war schon bitter wenn man so viele Athleten vorbei laufen lassen muss. Trotzdem bin ich beim Marathon noch knapp unter 4 Stunden geblieben (humpelnd), was eine Gesamtzeit von 10 stunden und 4 Minuten ergab. Leider wäre an diesem Tag für mich sehr viel möglich gewesen, die Form stimmte zu 100%! Leider hat mich diese Verletzung einen Strich durch die Rechnung gemacht. Bin aber unter diesen Umständen (10km Fußmarsch) mit Rang 68 von 290 Teilnehmern in der AK und das ich überhaupt ins Ziel gekommen bin, sehr zufrieden.

Nochmals danke für die Glückwünsche und fürs Daumen drücken!!!

Wichtig:
am 21.11.2013 werde ich in der Shoppingcity Seiersberg einen Vortrag machen und würde mich auf euer Kommen freuen! Einladung folgt!

Mit sportlichen Grüßen
Erwin Huss

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Ein herzliches Dankeschön!

Ein großes Dankeschön für die Glückwünsche und fürs Daumen drücken:-)))

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finisher

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fans biking

fans running

fans cheering

Kurzbericht Ironman Hawaii

Schwimmen 1:02, Rad 4:50 (gute Wind Bedingungen) laufen 3:59, gesamt 10:04!
Mit der Schwimm und Radleistung war ich sehr zufrieden, beim Laufen mit den ersten 15 km auch, aber dann war Schluss mit lustig:( meine Verletzung an der Achillessehne war dann so Schmerzhaft, dass ich mich dann auf einen Wandertag einstellte. Konnte nur noch bergab u zeitweise laufend dahin humpeln. Hätte nicht gedacht, dass ich es noch unter 4 Stunden mit ca 10 km gehen schaffe;) das wichtigste: ich bin ins Ziel gekommen :))) heute wäre viel möglich gewesen!!!

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die letzten News aus Big Island Kona

Die Sachen für den großen Tag morgen sind gepackt und das Rad ist eingecheckt, entspanne mich noch unter den Palmen vom Hotelstrand und genieße “noch” den Wind.
Das angenehme Wetter der ersten 10 Tage ist vorbei, es ist nahezu Wolkenlos und die Sonne knallt erbarmungslos vom Himmel. Wie üblich jedes mal hier zum Wettkampf, aber ich kenne das hier eh schon zu genüge;) und wenn morgen so ein Wind wie heute geht, weiß ich nicht wie viele da noch den Marathon laufen;) mal schauen was sich da morgen abspielen wird!!
Habe wegen meiner Verletzung leider etwas umdisponieren müssen, muss mit anderen Schuhen und mit Kompressionsstutzen laufen, gefällt mir zwar nicht, aber was solls….. Ich war gestern noch bei einem Sportarzt und wollte mich bei der Achillessehne Infiltrieren lassen, der hat mir davon abgeraten, da diese bei so einer Belastung reißen könnte. Gesagt getan, Gesundheit geht natürlich vor! Aber nichts desto trotz bin ich sehr zuversichtlich für morgen und freue mich, dass es endlich los geht.
Ich habe hier ein klares Ziel und das heißt ohne Untertreibung “finishen”, habe sehr, sehr großen Respekt von dieser Strecke, Klima usw., aber werde natürlich alles geben!!!

Da bleibt mir nur noch eines,
viele liebe Grüße in die Heimat!

Aloha Erwin

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