Schwerer Unfall beim Radtraining

Wie viele von euch schon wissen werden, hatte Erwin am Freitag, 17.07.2009, einen schweren Unfall. Bei einer Ausfahrt mit dem Rennrad mit seinem Freund und Trainingskollegen Thomas Habit wurde er auf einer Vorrangstraße fahrend von einem Autofahrer, der die Stopp-Tafel missachtet hatte, seitlich erfasst, und via T-Säule der Tür über das Auto geschleudert. Beim Aufprall brach sich Erwin die Hüfte, genauer das Schambein. Leider ist eine Stelle auf der Rückseite der Hüfte gebrochen. Glück im großen Unglück war, dass Blase und Darm nicht verletzt wurden. Ebenfalls unversehrt blieben zum Glück Kopf (!) und Knochen. Thomas konnte gerade noch ausweichen und blieb unversehrt.
Erwin wurde mit der Rettung nach Wagna gebracht und dort von seinem Freund Dr. Wolfgang Graf mustergültig erstversorgt. Dr. Graf war es auch der die Überstellung ins UKH Graz organisierte, wo Erwin in der Intensivstation genauesten beobachtet und bestens betreut wird. Während er gestern natürlich noch ziemlich gezeichnet von diesem schlimmen Unfall war, hat er heute schon weit besser geklungen (ich habe am Nachmittag mit ihm kurz telefonieren können). Die Schmerzen halten sich in Grenzen, so Erwin, aber das Gerade-Daliegen ohne sich viel zu bewegen sei die größte Herausforderung für ihn.
Erwin wird morgen nochmals gründlich untersucht, ein 3-D Röngten ist geplant und aller Voraussicht wird er am Nachmittag operiert, die Hüfte mit Schrauben fixiert. Danach soll so schnell als möglich die Rehabilitationstherapie beginnen. Trotzdem wird Erwin bis zu 8 Wochen im Krankenhaus liegend verbringen müssen.
Wir kennen Erwin als großen Kämpfer und fleißigen Trainierer. Ich bin sicher, dass er sich schneller erholen und auf den Beinen sein wird, als die Ärzte das für möglich halten.
Erwin braucht jetzt viel Ruhe. Über Besuche freut er sich ab einigen Tagen nach der Operation.

Für die Operation morgen und eine rasche und vollkommene Genesung wünschen wir Erwin das Allerbeste! Erwin, wir sind bei Dir!

Impressionen vom 11. Ironman Austria in Klagenfurt 2009

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Rückblick auf den 9. Ironman

Hallo Triathlon Freunde!
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Der Ironman Austria vom vergangenen Sonntag ist vorbei und obwohl es für mich bereits der 9. Ironman war, wurde ich diesmal hauptsächlich mit Situationen konfrontiert, wo es in erster Linie auf meine “Kopfstärke” ankam. Nun aber alles der Reihe nach:
Die letzten Tage vor dem Rennen waren für mich sehr entspannt und ich fühlte mich sehr gut.
Das Schwimmen verlief für mich von der Zeit her weniger, vom Rang her aber doch zufriedenstellend. Mit meiner Radzeit war ich auch sehr zufrieden, ich wollte Kraft für den anschließenden Marathon sparen, da an diesem Tag die Witterungsbedingungen ziemlich belastend waren. Auf dem Weg dann vom Rad in die Wechselzone passierte folgendes: Wie immer ließ ich die Radschuhe auf dem Fahrrad eingeklippt, lief dann paarfuß zum Wechselsack. Jedes Jahr war auf diesem Weg ein Teppich ausgelegt, der heuer aber fehlte, da der Platz neu asphaltiert wurde. Und dieser Asphalt hatte sich durch die hohen Temperaturen so aufgeheizt, dass ich ( nicht nur ich!! ) mir auf beiden Fußballen Brandblasen zugezogen hatte. Das Problem war es somit, mit diesen Blasen noch einen Marathon zu laufen. Ab diesem Moment war Kopfstärke gefragt. Ab da an war mein Ziel erst einmal 10 km, dann wieder 10 km zu laufen. Wie man heute weiß, sind aus diesen 10 km 42,195 km geworden und ich hatte mich wieder auf meine Kopfstärke verlassen können. Zum Glück waren meine Blasen nicht aufgebrochen, denn dann hätte ich nicht finishen können.
Mit einer Endzeit von 9:35 konnte ich zwar meine Bestzeit nicht unterbieten, belegte aber mit dem 102. Gesamtrang ( AK Rang 13 ) bei 2.500 Startern und einer extrem hohen Ausfallsquote, die für mich beste Platzierung aller meiner bisher bestrittenen Ironman Bewerben. Als persönliche Belohnung durfte ich heute außerdem mit einem Startplatz für die Ironman WM auf Hawaii im Oktober 2009 nach Hause fahren.
Ganz besonders freut es mich für meinen Teamkollegen Rudi Wilfling, der es geschafft hat, sich bei seinem 1. Ironman in der AK m 45 auch für die WM auf Hawaii zu qualifizieren. Herzlichen Glückwunsch!
Ein großes Anliegen ist es mir, mich bei meiner Familie zu bedanken, die das ganze Jahr über hinter mir steht, und bei den Fans, die wie schon bald jedes Jahr um die selbe Zeit den Weg nach Klagenfurt finden, um mich und meine Teamkollegen auf der Strecke immer wieder lautstark anfeuern und uns dabei enorm unterstützen. Danke auch an meine Sponsoren, ohne die es nicht möglich wäre, solche Rennen zu bestreiten.
Jetzt sind 2 – 3 Wochen Regneration angesagt, dann beginnt die Vorbereitungszeit für meinen 10. Ironman am 10.10. bei der Weltmeisterschaft auf Hawaii.

Erwin
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Das Tri Team Stefflhof Adventures lädt ein

Die Unterstützung in Klagenfurt beim 11. Kärnten Ironman Austria war unglaublich. So viele waren aus der Südsteiermark angereist, um die Tri Team Stefflhof Adventures durch den Ironman zu peitschen.

Dafür möchten sich die Athleten bei ihren Fans bedanken und laden alle zu einem gemütlichen Beisammensein mit Jause zum Buschenschank Trummer am Spielfeld ein.

Samstag, 11. Juli 2009 um 19.00 Uhr
Buschenschank Trummer, Spielfeld

2 Hawaii-Tickets für das Tri-Team Stefflhof Adventures

Unverhofft kommt oft!

Erwin Huss in der AG-M40 und Rudi Wilfling in der AG-M45 ergatterten überraschend ein Ticket für die Ironman Championships 2009 auf Hawaii. Vor allem Rudis Slot hing an einem seidenen Faden, da selbst nicht anwesend, er von Erwin per Telefon verständigt wurde. In letzter Sekunde draf er vor Ort ein, um das Ticket anzunehmen.

Herzliche Gratulation.